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Fachrichtung

Sachbearbeiter Logistik (m/w/d): Jobs, Aufgaben und Gehalt

In der Logistik sorgst du dafür, dass Ware ankommt: vom Transportauftrag über die Papiere bis zur geprüften Frachtrechnung. Die Jobs gibt es bei Speditionen und in den Versandabteilungen von Industrie und Handel.

Heller Lagergang mit Paletten voller Kartons, einem Hubwagen und einem Mitarbeiter von hinten
Symbolbild

Aufgaben in der Logistik

Export und Zoll

Geht Ware ins Ausland oder kommt von dort, wird daraus ein eigenes Sachgebiet. Du erstellst Ausfuhr- und Einfuhranmeldungen, besorgst Ursprungszeugnisse und Präferenznachweise und prüfst, ob eine Lieferung genehmigt werden muss. Die Anmeldungen laufen elektronisch über das IT-Verfahren ATLAS der Zollverwaltung. In Anzeigen heißt das Exportsachbearbeiter oder Zollsachbearbeiter, und die Jobs stehen in derselben Liste.

Was du mitbringen solltest

Üblich ist die Ausbildung als Kaufmann oder Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung, als Industriekaufmann oder Industriekauffrau oder für Groß- und Außenhandelsmanagement. Für Export und Zoll gibt es Lehrgänge zum Zoll- und Außenwirtschaftsrecht bei den Kammern und bei Bildungsträgern. Wer weiterkommen will, macht die Fortbildung zum Geprüften Fachwirt oder zur Geprüften Fachwirtin für Güterverkehr und Logistik bei der IHK.

Gehalt in der Logistik

Bei den „Speditions- und Logistikkaufleuten“ liegt der Median bei 3.980 € brutto im Monat in Vollzeit, die mittlere Hälfte verdient zwischen 3.324 und 4.960 € (Fachkraftniveau, also mit Ausbildung). Auf Spezialistenniveau liegt der Median bei 4.554 € brutto im Monat in Vollzeit, die mittlere Hälfte verdient zwischen 3.593 und 5.896 €.

Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Daten für 2025, abgerufen am 02.10.2026. Median heißt: Die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger. Die Werte gelten für die ganze Berufsgruppe in Deutschland, nicht für eine einzelne Anzeige.

Zukunft: Was KI an der Arbeit verändert

Der Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gibt für Sachbearbeiter in der Logistik ein Substituierbarkeitspotenzial von 86 Prozent an (Stand 2022). Sechs der sieben Kerntätigkeiten könnten Computer nach heutigem Stand der Technik übernehmen, darunter „Logistik“, „Kalkulation“ und „Sachbearbeitung“. Nicht als ersetzbar gilt dort „Materialwirtschaft“. 2013 lag der Wert noch bei 33 Prozent. Ob der Beruf tatsächlich automatisiert wird, ist damit laut IAB nicht gesagt: Menschliche Arbeit kann flexibler, wirtschaftlicher oder von besserer Qualität sein.

Unsere Einschätzung: Sendungsverfolgung, Frachtpapiere und Standarddisposition erledigt Software heute schon zu großen Teilen. Was bleibt, sind die Störungen: der Lkw, der nicht kommt, die Sendung, die am Zoll hängt, der Kunde, der umplant. Wer sich im Zollrecht auskennt, hat ein Fachgebiet, in dem Fehler teuer sind und deshalb Menschen prüfen.

Quelle: IAB-Job-Futuromat (job-futuromat.iab.de), abgerufen am 02.10.2026.

Verwandte Fachrichtungen

Bestellungen und Lieferanten stehen unter Einkauf, Aufträge und Kunden unter Vertriebsinnendienst.

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Häufige Fragen

Was macht ein Sachbearbeiter in der Logistik?

Transporte disponieren, Frachtpapiere erstellen, Sendungen verfolgen, Frachtrechnungen prüfen und Schäden abwickeln. Mit Auslandsgeschäft kommen Export und Zoll dazu.

Was macht ein Exportsachbearbeiter oder Zollsachbearbeiter?

Ausfuhr- und Einfuhranmeldungen erstellen, Ursprungszeugnisse und Präferenznachweise besorgen und prüfen, ob eine Lieferung genehmigt werden muss. Die Anmeldungen laufen elektronisch über das Verfahren ATLAS der Zollverwaltung.

Was verdient ein Sachbearbeiter in der Logistik?

Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit liegt der Median bei den Speditions- und Logistikkaufleuten auf Fachkraftniveau bei 3.980 € brutto im Monat in Vollzeit, auf Spezialistenniveau bei 4.554 € (Daten für 2025).